eltern

Vermeiden Sie es, Ihrem Kind Alcopops, Bier noch andere alkoholische Getränke zu kaufen. Beauftragen Sie Ihr Kind nicht, alkoholische Getränke für Sie zu kaufen. Wenn Sie feststellen, dass ein Geschäft Ihrem Kind Alkohol verkauft, sollten Sie die Geschäftsleitung ansprechen und auf die Jugendschutzbestimmungen hinweisen. Sie können den Vorfall auch der Polizei melden (siehe Jugendschutz).
Um ein gutes Vorbild zu sein, müssen Sie nicht gänzlich auf Alkohol verzichten. Leben Sie Ihrem Kind einen massvollen Alkoholkonsum vor. Auch wenn Sie selber Alkohol trinken, hindert Sie das nicht daran, Ihrem Kind klare Grenzen zu setzen und Konsequenzen zu ziehen (siehe www.sfa-ispa.ch/index.php).
Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, welche Regeln im Bezug auf Alkohol gelten. Bringen Sie ihm Vertrauen entgegen, indem Sie Ihrem Kind auch Freiheiten lassen, z.B. erlauben, an eine Party zu gehen. Ihr Kind hat so die Möglichkeit, seinen Teil der Verantwortung zu tragen. Machen Sie Ihrem Kind klar, dass ein Regelbruch Konsequenzen hat.
Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Wirkungen und Risiken des Alkoholkonsums. Reagieren Sie auf Alkoholkonsum entsprechend dem Alter des Kindes. Wenn Sie vermuten oder wissen, dass Ihr Kind im Ausgang Alkohol trinkt und Sie sich wegen der nächtlichen Heimfahrt Sorgen machen, sollten Sie Ihre Ängste in einem Gespräch ausdrücken. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die mit Alkohol verbundenen Gefahren und Risiken. Suchen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind nach Möglichkeiten, wie es sicher nach Hause kommen kann.
Eine gute Beziehung zwischen Eltern und Kindern ist wichtig, um offene Gespräche zu führen. Zeigen Sie Interesse am Leben Ihres Kindes und nehmen Sie sich Zeit für Gespräche. Gespräche sollen sich nicht nur um Probleme drehen, sprechen Sie auch in schwierigeren Situationen über Dinge, die gut gehen. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass es jederzeit zu Ihnen kommen kann, auch wenn es in Schwierigkeiten steckt.
Zögern Sie nicht, sich in schwierigen Situationen Unterstützung und Hilfe von aussen zu holen: Ein Arzt, eine Ärztin oder Fachleute der Alkohol- und Drogenberatungsstelle Sucht-Wallis können Sie beraten und begleiten (siehe Anmeldung).